Gymnasium bekommt eine Sonnenuhr

Kurz vor 11 Uhr trifft der Berliner Künstler Achim Kühn nebst Helfer und Sonnenuhr mit einem Kleinlaster ein. Gleich darauf beginnt man mit dem Abladen der Sonnenuhr auf dem Schulhof des Albert-Einstein-Gymnasiums in Neubrandenburg.

Als Astronomie- und Physiklehrer war Dr. Frank Möller auserkoren worden, die Berechnungen für die Bauzeichnung der Sonnenuhr durchzuführen. Nach intensiven Recherchen konnte er für die Berechnungen geeignete Unterlagen bei einem Potsdamer Astronomen finden.

Die Uhr ist in Deutschland,laut Aussagen von Dr. Möller, ein Unikat. Es gibt eine ähnliche Uhr in Dessau, allerdings nicht in dieser Funktionalität. Es wurde versucht, alle Städtepartnerschaften sowie die Schulpartnerschaften mit zu integrieren. Der Nachteil war jedoch, dass die Städte sehr dicht in den Längengraden beieinander liegen. Bei der Größenordnung der Uhr hat es dann wenig Sinn gemacht , alle Partnerschaften zu verewigen.

Oberbürgermeister Dr. Paul Krüger macht unmittelbar nach dem Aufstellen des Grundkörpers einen “Uhrenvergleich”. 10-15 min “geht” die Sonnenuhr falsch, wurde von den Anwesenden befunden. Wo lag der Fehler?
Fakt ist, das die Uhr richtig konstruiert und gefertigt wurde. Die Probleme lagen in der eindeutigen Ausrichtung der Uhr in Richtung Norden. Das Team um Herr Kühn hat dann die Uhr “geeicht”.

Die Sonnenuhr ist aufgenommen in das Projekt “Licht und Schatten”. Mit der Uhr will die Schule die Möglichkeit nutzen, die Zeitbestimmung mit Hilfe der Sonne vorzunehmen. Es sind insgesamt 6 Sonnenuhren integriert, einmal die Horizontalsonnenuhr, die Äquatorialsonnenuhr und entsprechend 4 polare Sonnenuhren.
Unter dem Motto „Freiraum schafft Wissen – Wissen schafft Freiraum“ ist diese Sonnenuhr Kunstwerk, Gestaltungselement und Lehrmittel zugleich.

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