Sonderbriefmarke “500 Jahre Weinbau in Burg Stargard (Meckl.)”

Ersttagsbrief

Die bisher größte Norddeutsche Briefmarkenausstellung zum Thema “Wein auf Briefmarken” wurde am Sonntag im Museum Burg Stargard eröffnet.

BURG STARGARD. Der Nordkurier hat zum 500. Jahrestag der Anlage des ersten Stargarder Weinberges eine Briefmarke mit Ersttagsbrief herausgebracht. Am vergangenen Sonntag trafen sich im Museum auf der Burg Stargard Mecklenburger Winzer, Philatelisten und Museumsfreunde zur Vorstellung der neuesten Briefmarkenedition des Neubrandenburger Postzustelldienstes.

Die Bürgermeisterin Burg Stargards, Bärbel Bredemeier, der Amtsvorsteher des Stargarder Landes, Joachim Jünger und die beiden Weinköniginnen aus Rattey und Burg Stargard, Kati Szewierski und Svea Stark nahmen aus den Händen von ZVG-Geschäftsführer Herrn Lothar Kuhlmann Schau-Ersttagsbriefe entgegen.

Die Briefmarke wurde von Stefan Schmidt vom Privatwinzerverein Burg Stargard entworfen, der auch zusammen mit Andreas Meenke, vom Nordkurier den Ersttagsbrief gestaltet hat. Die Briefmarke, die Rebstöcke in mittelalterlicher Pfahlerziehung vor der Burg zu Stargard zeigt, kommt in einer Auflage von 50.000 Exemplaren heraus. Es ist die erste Ausgabe einer Briefmarke zum Thema Weinbau in Ostdeutschland überhaupt.

Erstmalig wurde zeitgleich mit der Übergabe einer neuen Briefmarke des Nordkurier auch eine Briefmarkenausstellung eröffnet. Ungefähr die Hälfte der weltweit herausgegebenen Marken zum Thema “Wein und Weinbau” werden bis Ende September im Museum Burg Stargard zu sehen sein. Die Präsentation, die vom Winzerverein zusammengetragen und gestaltet wurde, umfasst folgende Schwerpunkte: “Weinbaugeschichte”, “Traubensorten”, “Das Winzerjahr – Die Arbeit im Weinberg”, “Die Weinbaugebiete der Erde” und “Gastronomie”. Gezeigt werden Briefmarken aus über 50 Ländern und aus drei Jahrhunderten, die älteste stammt von 1875 und ziert eine Rechnung über Weinlieferungen aus Frankreich. Das kurioseste Exemplar ist eine portugiesische Marke aus dem Jahr 2007 die auf Kork gedruckt wurde. Briefmarkenhefte, Ersttagsbriefe, Bildpostkarten und Münzen runden die Ausstellung ab. Eine der gezeigten Münzen aus dem Jahr 385 v. Chr. ist auch als Motiv einer Briefmarke verwendet worden.

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