Landschaftsmaler

In Mecklenburg-Vorpommern einen festen Arbeitsplatz zu haben, gleicht einem 5er Im Lotto. Freiwillig seinen Handwerksberuf gegen den eines freien Künstlers umzutauschen, dazu gehört besonders in unserer Region, viel Selbstvertrauen, solides Können und natürlich Stehvermögen. Der Neubrandenburger Rainer Helbig hat seinen Traum wahrgemacht. Über 20 Jahre war er als Dachdecker tätig, bis er sich entschloß den Dachziegel mit dem Pinsel auszutauschen.
Angefangen hat es bereits in der Schulzeit. Da machte er die erste Bekanntschaft mit der Ölmalerei. Auch heute noch ist es eine seiner bevorzugten Maltechniken.

Später lernte er im Prenzlauer Kunstzirkel die Technik das Aquarellmalens. Seine Leidenschaft war entflammt, Stimmungen des Augenblicks mit dieser Malart einzufangen.

Nach seinem Umzug nach Neubrandenburg arbeitete er im Zeichenzirkel des HKB unter Leitung von Detlef Schwarz mit. Hier konnte seine Malweisen vervollkommnen und neue Techniken kennen lernen. Später folgten Studienreisen u.a. auch ins Ausland.

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Jugend musiziert

Am 08. und 09. März 2008 findet der 17. Landeswettbewerb “Jugend musiziert” in Neubrandenburg statt. Laut Lübecker Nachrichten werden 282 Musiker erwartet:

Das seien rund 40 Musiker mehr als im vergleichbaren Wertungsjahr 2005, als es die gleichen Disziplinen gab, sagte Projektleiterin Katharina Dohse-Rietzke am Mittwoch. Ganz neu seien die Wettbewerbe an der Bassgitarre und dem Schlagzeug im Pilotprojekt “Neue Musik”. Die Besten in den klassischen Disziplinen können am Bundeswettbewerb 2008 im Mai in Saarbrücken teilnehmen. Jugend musiziert ist laut Landesmusikrat M-V der größte Jugendwettbewerb im Nordosten.

Mehrere Ensemble nutzten auch den letzten Sonntag vor der Veranstaltung, um in einem Vorspiel ihr Wertungsprogramm vorzutragen. Mit dabei waren u.a das Neubrandenburger Saxophon Quartett “4 Schritte ein Weg”. Die wenigen Zuschauer haben schon mal einen tollen Vorgeschmack auf das kommende Musikevent bekommen. Die Veranstalter wünschen sich viele Zuschauer. Alle Wertungsspiele und die Abschlussveranstaltungen sind öffentlich und der Eintritt ist frei.

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Klönsnack im Neuen Tor

Wer Donnerstags durch das “Neue Tor” die Innenstadt betritt oder verlässt, der fällt geradezu über die Ankündigungen der Klönsnack-Veranstaltungen der Fritz Reuter Gesellschaft e.V.. Vor kurzem war es mal wieder soweit. In ihrem Domizil kamen ca. 45 Freunde der niederdeutschen Sprache in einer gemütlichen Runde zusammen. Begrüßt wurden die Gäste und Mitglieder des Vereins, von ihrem Geschäftsführer, Eckhardt Vanselow. Die meisten der Anwesenden kennen sich von vielen Veranstaltungen her. So fällt die Begrüssung auch immer recht locker und persönlich aus.

Was eher selten vorkommt, zu dieser Veranstaltung konnte er sogar deren Präsident, Prof. Dr. Dr. Jürgen Grote, aus Mainz, begrüßen, hier als aktiven Zuhörer im Bild. Und das aus gutem Grund. Jedes Jahr plant der Verein die “Reutertage”. Da stehen immer wissenschaftliche Vorträge und Rezitationen zum Leben und Wirken Fritz Reuters sowie zur Niederdeutschen Literatur und Sprache auf dem Plan. In 2 Monaten, genauer am 18. bis 20. April 2008, finden die nächsten Reutertage, diesmal in Neustrelitz – der Residenz zu Zeiten Fritz Reuters statt. Da gibt es jede Menge für die ehrenamtlichem Mitglieder zu organisieren.

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Rotsporn & Geschichte(n)

Der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Tierfotograf Dr. Peter Wernicke war der Einladung von Dr. Jürgen Tremper zu einem Gesprächsabend am 23. Februar im Neubrandenburger Torcafe gern gefolgt.

Der promovierte Biologe wurde 1997 Leiter des “Naturpark Feldberger Seenlandschaft“. Seine private Leidenschaft gilt der Fotografie. Seit Mitte der 80er Jahre ist er dieser verfallen.

Unendlich viele Stunden hat Dr. Wernicke zu allen Jahreszeiten in der freien Natur verbracht. Um zu dem Foto zu kommen, sind mehrere Stunden, Tage, mitunter sogar Wochen notwendig. So sind viele preisgekrönte Tieraufnahmen entstanden. Nur ein geringer Teil davon fand Platz in dem Buch “Seeadler ganz nah“.

Der Wahlcarpiner fühlt sich insbesondere der heimischen Tierwelt verpflichtet. Das schlägt sich in seinen Fotomotiven nieder. Mehrere Ehrungen konnte er bereits für sein fotografisches Schaffen entgegennehmen. Unter anderem wurde er 1996 als Tierfotograf des Jahres ausgezeichnet.

Viele Themen rund um die Tierfotografie wurden in der Runde ausgiebig “belichtet”. Es war eine sehr informative Veranstaltung. In der nächsten Gesprächsrunde geht es im weitesten Sinne um die Paragraphen. Wie immer am letzten Montag im Monat, im Friedländer Torcafé. Vorbestellen sollte man, wenn man einen Platz sicher haben will.